WEINHÄNDLER DES JAHRES 2019*

Meet the Team: Stephan

Meet the Team: Stephan

Stephan a.k.a. Steppi steht Guido schon seit über 15 Jahren zur Seite. Angefangen hat er als Weinfahrer. Heute ist er in der Münchner Gastronomie bestens vernetzt und mit seiner Leidenschaft für Wein, seinem Kommunikationstalent und einem großen Herz für Menschen unser Top-Mann im Vertrieb.

Hier beantwortet er in unserer "Meet the Team"-Reihe 7 Fragen.

Mit welchem Geruch verbindest Du Deine Jugend?
 Die herben Aromen von Tomatenstängel, Rosmarin und Tagetes im Garten von der Oma. Die malzige Duftwolke von den Brauereien, die durch die Straßen weht. In der späteren Jugend dann die Rauchschwaden und Gin and Tonic im Atomic Café.
 
Mit was hatten Deine Eltern doch Recht?
 In der Ruhe liegt die Kraft. Ich habe das viele Jahre für Sturheit oder Trägheit gehalten, aber das Durchatmen und Innehalten in schwierigen Lagen sind eben nicht träge, sondern ebenso ein Kraftakt. Lerne ich jetzt, wo ich selbst Vater bin.
 
Welches Buch/Film/TV Serie hat Dich nachhaltig geprägt?
Die Filme von Wim Wenders und Paolo Sorrentino, die Lyrik von Wolf Wondratschek und Bertolt Brecht, die englischen Serien Blackadder und The Mighty Boosh. Und Schwarze Katze, weißer Kater.
 
Gepflegter Rausch oder unkontrollierte Ekstase?
Beides, von Zeit zu Zeit. Lebensfreude kann auch ohne Kontrollverlust zelebriert werden. Doch der Wunsch nach Entgrenzung hat auch etwas zutiefst Menschliches. Das Wichtigste für mich ist immer: Nur in guter Gesellschaft, gather round the fire, Bedürfnisse wie in der Steinzeit, eat drink man woman.
 
Deine schlimmste Geschmacksverirrung?
Weingummis aus dem Baumarkt. Große Hassliebe für diese Nervennahrung bei allen DIY-Projekten. Und Schlagerlieder in der Sauna von Till und Ole: Die rote Sonne von Barbados…
 
An was glaubst Du?
No man will ever set foot in the same river twice, for he is not the same man and it is not the same river. Das ganze Leben als eine lange Reihe von ersten Malen. Auch Alltag und Routine können verzücken, nicht nur Neugier und neue Extreme. Oh, the places you’ll go.

Wann bist Du zuletzt an Deine Grenzen gekommen?
Ich habe mich heute früh aus meiner Wohnung ausgesperrt, zum ersten Mal im Leben. Weil keine Gummibärchen da waren (siehe oben), habe ich recht schnell die Fassung verloren. Es hat dann aber doch geklappt, mit zwei alten Bankkarten. Willkommen in Giesing.